Düsseldorfer Ateliertage 2016 - Rückblick



Bereits im 4. Jahr boten wir diese besondere Weiterbildungsmöglichkeit im Rahmen unseres Gesamtprogrammes der Kunstakademie Allgäu auch in 2016 an, und freuten uns, dass alle Ateliers Zuspruch fanden.

"Arbeiten, wo die Künstler zu Hause sind!" Ein Experiment – für die Teilnehmer, für uns als  Organisator und v. a. für die Künstler . Öffneten sie doch ihre Ateliers, gaben für diesen Zeitraum Einblick in ihren Arbeitsbereich und bildeten mit den Teilnehmern eine "Ateliergemeinschaft" auf Zeit, geprägt von intensivem Arbeiten,  regem Gedankenaustausch über die künstlerische Arbeit und Einblicken in die zeitgenössische Kunst und natürlich begleitet von viel Freude, Spaß und Geselligkeit.

Am Anreisetag konnten die Teilnehmer zunächst ihren Atelierplatz und später die Dozenten/innen, Gabriele Horndasch, Katrin Laade und Bernd Mechler beim gemeinsamen Abendessen bei Bernard Lokai kennenlernen. Es folgten vier Tage mit intensivem Arbeiten in den Ateliers, bester Stimmung, guten Gesprächen, gegenseitigen Atelierbesuchen und einem gemeinsamen Atelierabend bei Bernd Mechler im Atelierhaus „Höher Weg“.

Unser Exkursionstag am Sonntag führte uns diesmal nach Neuss, in die neu erbaute Skulpturenhalle des Bildhauers Thomas Schütte, der sich hier ein ideales Umfeld – in der Nähe der Langen Foundation und Raketenstation- ausgesucht hat. Sehr beeindruckend! Auch architektonisch ein Kunstgenuss. Nicht zuletzt auch die erstmalige Ausstellung vom Mario Merz (1925 – 2003), dem Hauptvertreter der Arte Povera.

Weiter ging es zur „Großen Spritztour“ ins Museum Abteiberg nach Mönchengladbach, einer Ausstellung der Düsseldorfer Malerin Monika Bär. Eine Absolventin der hiesigen Kunstakademie (1982-1995) aus der Klasse von Alfonso Hüppi, die sich in der sehr männlich geprägten Malerszene –vor allem des Rheinlandes- entschieden durchsetzen konnte. Ihre Werke regen zur Diskussion an, weil sie Erwartungshaltungen brechen. Auch in unserer Gruppe wurde kontrovers über die Arbeiten diskutiert.

Nach drei weiteren intensiven Arbeitstagen in den Ateliers rundete das Abschlusscolloquium und das anschließende gemeinsame Essen bei Bernard Lokai diese „Ateliergemeinschaft auf Zeit“ erfolgreich ab.





































Ateliertage

Sie arbeiten in kleinster Gruppe (max. 5 Personen) in den Ateliers bekannter Künstler/innen und erhalten somit einen "hautnahen" Einblick in die Werkstätten der Kunst.

mehr dazu!

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